Pressemitteilung

17 September, 2008

„Hamburger Jung“ fürs UKE – im Universitätsklinikum geht Hamburgs schnellster Computertomograph in Betrieb


Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) geht in Kürze der weltschnellste Hochleistungs-Computertomograph in Betrieb. Das moderne System von Philips führt einen Herz-Scan schnell, hochauflösend und mit 80 Prozent weniger Röntgenstrahlung durch. Der neue CT wird in der neuen Zentralen Notaufnahme des UKE aufgebaut. „Mit dem neuen Super Scanner in der Zentralen Notaufnahme des Neuen Klinikums, der modernsten Universitätsklinik Deutschlands, bricht eine neue Ära an. Modernste Bildrechner erlauben eine schnelle, präzise und anschauliche dreidimensionale Befundpräsentation und schaffen so optimale Vorraussetzungen für rasche operative Entscheidungen“, sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. „Damit wird nicht zuletzt die Versorgung Schwerstverletzter entscheidend verbessert.“

Das Herzstück des neuen Systems – bestehend aus Röntgenröhre und dem Generator, der die erforderliche Hochspannung liefert – wurde bei Philips in Hamburg entwickelt und wird auch in der Hansestadt gefertigt. Mit dem neuen Philips Brilliance iCT Scanner ist die Strahlenbelastung für die Patienten um bis zu 80 Prozent geringer als bei Systemen, die heute im Einsatz sind. Möglich ist das unter anderem durch die hohe Geschwindigkeit des Geräts, aufgrund derer der Patient der Röntgenstrahlung nun deutlich kürzer ausgesetzt ist. „Mit der Verbindung von herausragender Bildqualität und geringer Strahlenbelastung unterstützen wir nicht nur eine schnelle und zuverlässige Diagnostik, sondern liefern auch einen wichtigen Beitrag zum Wohle und zur schnellen Heilung des Patienten“, so Jochen Franke, Chef der Medizinsparte von Philips für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Durch die Inbetriebnahme des 256 Zeilen-CT in der Zentralen Notaufnahme des Neuen UKE eröffnet sich der radiologischen Diagnostik eine neue Dimension. „Durch ultrakurze Aufnahmezeiten und höchste anatomische Auflösung im Submillimeterbereich wird es zum Beispiel möglich sein, akute kardiovaskuläre Erkrankungen wie die Lungenembolie, lebensbedrohliche Erweiterungen und Einrisse der Brust- und Bauchschlagader, lebensbedrohliche Aussackungen der Hirnarterien oder akute Gefäßverschlüsse in allen Organbereichen in einer bisher nicht erreichten Präzision zu erfassen“, erläutert Prof. Dr. Gerhard Adam, Ärztlicher Leiter des Diagnostikzentrums und Direktor der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UKE. Damit wird wertvolle Zeit gewonnen, um lebensrettende Therapien einzuleiten. „Mit der neuen CT-Technologie baut das UKE seine Technologieführerschaft auf dem Gebiet der Bildgebenden radiologischen Diagnostik aus“, betont Adam.


Weitere Informationen:

Annette Halstrick
Philips Healthcare
Tel: 040/ 5078-2993
Mail: annette.halstrick@philips.com

 

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Healthcare, Lighting und Consumer Lifestyle. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Philips beschäftigt 134.200 Mitarbeiter in über 60 Ländern und erzielte 2007 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit marktführend bei diagnostischer Bildgebung, Patientenüberwachungssystemen, energieeffizienten Beleuchtungslösungen und Lifestyle Produkten. Die deutsche Philips GmbH mit Sitz in Hamburg beschäftigt rund 6.900 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von 3,43 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de



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